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Termine, Lesungsberichte, Bilder
Lesungstermine können Sie mit mir über den Kontakt-Button, über meine E-Mailanschrift angelikalauriel(ätt)t-online.de oder über den Friedrich-Bödecker-Kreis Saarland vereinbaren.

24.01.2012:
Autorenlesung in der Institution Sainte Chrétienne in Sarreguemines

03.12.2011:
Autorenlesung beim Tag der Offenen Tür der ERS Heusweiler

06.12.2011:
Zwei Autorenlesungen an der ERS Überherrn vor einer französischen und einer deutschen achten Klasse
07.12.2011:

Autorenlesung an der Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle vor achten Klassen

18.10.2011:
Autorenlesungen aus "Le secret du bunker/Das Geheimnis des Bunkers" und "Double Crime/Doppeltes Verbrechen" am Cusanus Gymnasium St. Wendel vor siebten Klassen.
19.09.2011:
Autoreninterview bei Radio Salü
20.06.2011:
Autorenlesung aus "Le secret du bunker/Das Geheimnis des Bunkers " am Deutsch-Luxembourgischen Schengen-Lyzeum in Perl - drei Lesungen vor siebten/achten Klassen
30.05.2011:
A
lbert-Schweitzer-Grundschule Dudweiler (vierte Klassenstufe)
26.05.2011:
Albert-Einstein-Gymnasium Völklingen (achte Klassenstufe)
03.05.2011:
Gesamtschule Gersheim (siebte Klassenstufe)
02.03.2011:
Grundschule Heusweiler (vierte Klassenstufe)

Lesungen in der Friedrich-Schiller-Schule Heusweiler

Lesungen  vor den zwei siebten Klassen und vor zwei achten Klassen der Erweiterten Realschule: Das war für mich eine interessante, witzige, aber auch schöne Erfahrung.

Das Augenfällige vorweg: es sind keine Kinder mehr. Jugendliche saßen vor mir, einige davon so groß wie ich, die aus der Achten auch schon mal größer. (Und ich bin nicht sehr klein ...) Mir war klar, dass ich diese Schüler anders abholen musste als Grundschüler. Deshalb blieb zwar der Inhalt meiner Lesung in den Grundzügen gleich, aber die Aufhänger änderten sich.

Ich nahm den Einstieg über das Thema Illustrationen, doch begann ich dieses Mal mit der Frage an die Schüler, ob sie sich vorstellen könnten, was einen Autor bzw. seine Leser an einer Illustration wirklich ärgern könnte. Die Antwort kam: wenn die Illu nicht zur Geschichte passt. Bild vom Dackel zeigen, Geschichte vom Schäferhund anlesen (ein Satz genügte) - jeder wusste, was gemeint war.

Wieder gelang es mir, die schreibtechnischen Themen Spannungsaufbau, Cliffhanger und Erzählperspektiven in die Lesung einzuflechten, und erfreulicherweise kamen dazu viele interessante Ideen und Antworten. Da es sich um reine Deutschklassen handelte, musste ich auch dieses Mal ein wenig improvisieren. Anhand des Vokabelblattes übersetzten wir gemeinsam einige der französischsprachigen Stellen im Text. Ich beendete die Lesung wieder mit einem Cliffhanger und zeigte zum Schluss die Hunde-Illustration aus dem Bunker-Krimi: einen wunderschön getroffenen Golden Retriever. An dieser Stelle möchte ich betonen, wie sehr mir die Illustrationen gefallen, die Rüdiger Trebels zu meinem Krimi gezeichnet hat.

Anmerkung: An dieser Stelle hatte ich ursprünglich Bilder von der Lesung eingefügt, auf denen SchülerInnen zu sehen waren. Die habe ich entfernt, da jede SchülerIn das Recht am eigenen Bild hat und da neuerdings Abmahnanwälte Jagd auf solche Bilder machen, um dann diejenigen zu verklagen, die ohne eindeutige Einverständniserklärung der abgebildeten Personen Bilder veröffentlicht haben. Ich will da kein Risiko eingehen, das wird sicher jeder verstehen ... Deshalb also nur noch Bilder von mir selbst (wie öde )


Lesung in der Grundschule Heusweiler


Meine allererste Lesung aus meinem eigenen Buch - schön war's!

In der ersten Schulstunde ging es los. Ein Konzept für die Lesung hatte ich mir in Stichworten notiert, die passenden Textstellen ausgewählt. Da es sich um Grundschüler handelte - die zwar schon ein wenig in die Sprache hineingeschnuppert haben, aber doch noch nicht wirklich Französisch sprechen oder verstehen - habe ich den Text ein wenig angepasst. Ich ließ nur einen Teil der Dialoge auf Französisch stehen, bereitete für diesen Teil ein Vokabelblatt für die Klassen vor, den Rest übersetzte ich ins Deutsche. Die Passagen, die ich vorlesen wollte,
druckte ich mir aus.

Noch ist alles ruhig ...

Die drei vierten Klassen der Grundschule Heusweiler - etwas mehr als 60 Kinder - strömten in die Räume der Nachmittagsbetreuung, um mir zuzuhören.

Zum Einstieg las ich den Anfang einer meiner Gutenachtgeschichten vor und zeigte die Illustration, die dazu gemalt worden war. Meine Geschichte handelt von einem Schäferhund, während der Illustrator einen Dackel gemalt hatte. Die Kinder erkannten die Diskrepanz zwischen Geschichte und Illu, und ich bat sie, während der folgenden Lesung aus meinem ersten Kapitel darauf zu achten, wo genau das Geschehen spiele. Sie dürfen nämlich an einem Malwettbewerb teilnehmen und Illustrationen zu meinem Krimi einreichen, aus denen ich einen Sieger ermitteln werde. Der erste Platz erhält ein Exemplar meines Bunkerkrimis. Wichtiges Merkmal bei der Entscheidung wird sein, ob die Kinder tatsächlich auf die Geschichte gehört haben - ob die Protagonisten die "richtigen" Haare haben, ob der Schauplatz und die "Kulissen" stimmen. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf die Bilder der Kinder.

Während des Lesens der französischen Dialoge hakte ich immer mal wieder nach, ob die Kinder verstanden, was Lora und Éli zueinander sagten, und gemeinsam klärten wir alle Verständnislücken. Es war gut, dass ich den fremdsprachlichen Anteil reduziert hatte. Sie konnten folgen, lernten nebenbei das eine oder andere französische Wort, und beteiligten sich aktiv, wodurch die Lesung nicht in einen Monolog ausartete.

Ich hatte mir vorgenommen, auf ein paar handwerkliche Details rund ums Schreiben einzugehen. Als ich an einer der spannendsten Stellen im ersten Kapitel angelangt war (es ist die Stelle, an der die Leseprobe auf dieser Homepage endet), hörte ich mit Vorlesen auf und fragte die Kinder, wie sie sich fühlten, wenn ich hier Schluss machen würde. Empört meinten sie, dass das ja wohl gar nicht ginge, weil es gerade soo spannend sei. Bei dieser Gelegenheit erläuterte ich den Begriff des "Cliffhangers".

Bevor ich weiterlas, erklärte ich die Ich-Perspektive beim Schreiben. Ich bat die Kinder, darauf zu achten, wie ein Ich-Erzähler über Dinge berichten kann, die er nicht sieht. Außerdem unterhielten wir uns darüber, wie man Spannung erzeugen kann.

Ich war und bin begeistert darüber, wie die Kinder mitgedacht und mitgefiebert haben.
Am Schluss war die Zeit schneller um, als ich erwartet hatte, und so endete ich abrupt dort, wo Lora und Éli - gefangen im Bunker - darüber nachdenken, wie sie aus der brenzligen Lage wieder rauskommen können. Ich fragte in die Runde, was das denn jetzt für ein Ende sei, mit dem ich die Kinder entließe, und Kai meldete sich sofort: "Cliffhanger".

Ich habe das Gefühl, dass die Lesung den Kindern genauso viel Freude gemacht hat wie mir, meiner Freundin Daniela Charoloy, die die Bilder machte, und den beiden anwesenden Lehrerinnen Frau Sattler und Frau Neiser.

Am Ende gab es für jedes Kind eine Buchkarte zum Bunkerkrimi - zur Verfügung gestellt vom Langenscheidt-Verlag. Wer wollte, konnte sie sich von mir noch signieren lassen.
 
Eines muss ich definitiv noch üben: Namen richtig schreiben, auch wenn um mich herum mehrere Leute auf mich einreden ...

Zurzeit lese ich  
  "Das Parfum" von Patrick Süskind

"Martha im Gepäck" von Ulrike Herwig

"Das Magdalena-Evangelium" von Kathleen McGowan, übersetzt von Rainer Schumacher und Barbara Först


 
Was ich mache: Schreiben  
  Ich mach was mit Büchern  
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