Banou bloggt:

04.06.2017 Neuer Liebesroman von Laura Albers

Oups, c'était vite!

Das ging jetzt schneller als gedacht. Laura Albers hat einen neuen Liebesroman geschrieben. Damit hat sie sich genug Zeit gelassen; so ein Text muss ja auch reifen, sagt sie immer. Es gab ein paar Pausen dazwischen, weil sie  sich mit anderen Dingen beschäftigen musste ... oder weil sie nicht genau wusste, wie sie die nächsten Szenen anpacken sollte. Sowas sagt sie immer.

Na, jedenfalls hat sie über ein Jahr an diesem Roman gearbeitet - und jetzt ging es unerwartet flott mit dem Erscheinungstermin. Bereits im Juli kommt das neue Buch heraus, und zwar beim Verlag dp Digital Publishers. Grafiker, Verlag, Lektorin und mein Frauchen arbeiten jetzt mit Hochdruck daran, den Roman rundum zu einer gelungenen Sache zu machen. Dazu gehören das Cover, der Klappentext, Werbemittel und ... ja, der Text selbst. Der gesamte Roman wird nun erstmal lektoriert, dann überarbeitet mein Frauchen ihn nochmal und zieht die Anmerkungen der Lektorin dabei in Betracht.
Ja, und danach kann er erscheinen! Sie freut sich jedenfalls total über die ersten Cover-Entwürfe, die super zur Geschichte passen. Sagt sie.

"Und ich will für den Roman richtig schöne Werbeaktionen machen. Zitate-Countdown zum Beispiel."

"Das hast du bisher bei jedem Buch gemacht, oder?", frage ich nach.

"Ja, stimmt. Aber dieses Mal habe ich mir noch etwas sehr Schönes ausgedacht. Der Verlag hat mir doch diese Kärtchen zum Buch geschickt, die ich bald bei Lesungen verteilen werde, weißt du?"

Ich schüttle den Kopf.

"Na, diese hier meine ich." Sie zeigt mir ein Foto auf Facebook. Wollen Sie es sehen? Hier, bitte:

Okay, die sind wirklich hübsch geworden. Sehen nach einer romantischen Liebesgeschichte aus, die anscheinend irgendwas mit Frankreich zu tun hat. Die Gebäude gehören zur Stadt Metz, erklärt sie mir. Aha.

"Also wieder ein deutsch-französischer Liebesroman?", folgere ich superschlau.

"Genau! Und rate mal, was darin eine große Rolle spielt? Außer Metz ..."

"Küsse?" Innerlich sage ich mir, dass das Küssen ja wohl zum Liebesroman gehört wie Eier zum Omelett. Oder etwa nicht?

"Ja. In diesem Roman gibt es einen ganz besonderen Kuss, der die Protagonistin - sie heißt übrigens Sophie - ganz schön ins Schwanken bringt."

"Aber mehr verrätst du nicht, oder?"

Sie zwinkert. "Nein. Jedenfalls nicht über die Küsse. Über den Inhalt gibt es bald mehr."

Ich nicke zufrieden. Beinahe halte ich das Gespräch für beendet. Da fällt mir ein: "Halt, da war doch was! Was ist jetzt mit der schönen Idee, auf die die Karten dich gebracht haben?"

Mein Frauchen lächelt. Fast könnte man sagen, sie grinst. "Ich werde einige meiner lieben Autorenkolleginnen zum Thema Küssen interviewen und ihre Antworten für unsere Leser und Leserinnen veröffentlichen. Ist das nicht schön?"

Ja, da muss ich ihr allerdings Recht geben. Das ist eine ziemlich schöne Idee.
Und Sie, liebe Leserinnen, werden also bald Gedanken unterschiedlicher Autorinnen über das Küssen hier finden. Und ein bisschen mehr Information über das Buch auch.

Aber jetzt wünsche ich Ihnen allen erst mal ein schönes Pfingstfest.
Beste Grüße von Ihrer

Banou!


29.06.2016 Jetzt macht sie auch noch eine Leserunde

Wissen Sie, was eine Leserunde ist? Für mich wär das nichts! Mich freiwillig der Kritik stellen? Riskieren, dass Menschen nicht mögen, was ich geschaffen habe? Dazu wäre ich viel zu zart belefzt, glauben Sie mir.

Aber meine Chefin ... okay, sie hat ja auch drei Söhne. Also, sie ist da ganz anders als ich. Entweder, sie ist wirklich hart im Nehmen (wie man das so nennt), oder sie zeigt es nicht, wenn man sie mit Kritik trifft. Oder ... Moment, mir kommt da ein Gedanke. Ich frag mal nach.

"Warum bietest du Leserunden zu deinen Büchern an und riskierst damit, dass die Leute dir mal eben sagen, was sie von deinen Geschichten so halten?"

Sie grinst. Verzieht einen Moment die Lippen. Sie wissen schon, sowas macht die dauernd, wenn sie am PC sitzt. Grimassiert vor sich hin - übrigens auch beim Schreiben, wohl bei besonders spannenden Stellen. Und dann legt sie los: "Ich mag den Kontakt zu meinen Leserinnen. Natürlich kann da auch mal negative Kritik kommen, das gehört dazu. Und das kann auch richtig weh tun." Sie schluckt. Aha, ich wusste es!

"Und trotzdem ist es dir die Sache wert?", frage ich also.

"Ja, ist es. Weil ich so unmittelbar sehen kann, wie meine Texte auf die Leser wirken. Ob die Leserinnen meinen Schreibstil mögen, ob sie sich in meine Geschichten hineinziehen lassen. Oder ob sie - und das ist mir fast das Wichtigste - die Personen verstehen können, die meine Romane bevölkern."

"Und deshalb verbringst du jetzt auch fast den gesamten Vormittag damit, eine solche Leserunde zu organisieren?", frage ich.

"Ja. So etwas zu organisieren kostet natürlich seine Zeit. Und damit so viele Menschen wie möglich auf die Leserunde aufmerksam werden, muss ich ja auch noch klappern." Sie zieht einen Mundwinkel herunter.

"Klappern?", frage ich, weil ich den Eindruck habe, dass sie diesen Teil ihrer Arbeit nicht so liebt wie das Schreiben.

"Ja, das gehört eben dazu. Jeder, der etwas an den Mann oder die Frau bringen will, muss auch klappern. Oder andere für sich klappern lassen."

"Du meinst Werbung?", frage ich nach. "Warum sagst du das nicht gleich?"

"Ja, Werbung. Die muss eben sein. Sonst erfährt ja niemand, dass es dieses neue Buch gibt. Oder dass nun bald eine Leserunde dazu startet - mit dem Veröffentlichungstermin quasi!"

"Oder", werfe ich ein, "dass Laura Albers niemand anderes ist als Angelika Lauriel."

"Exakt! Du hast es begriffen, du kluge französische Bulldogge."

Ich gähne und drehe mich so, dass mein Bauch die Sonne abkriegt, die durch das offene Fenster hereinscheint. Klar habe ich es begriffen. Aber ich weiß ja, dass meine Chefin gern viele Worte macht. ;-)

Und bevor sie jetzt vergisst, den Ort anzugeben, an dem Sie sich für die Leserunde bewerben können (es gibt Freiexemplare des Buchs zu gewinnen!), poste ich hier noch den Link. Zur Leserunde auf Lovelybooks bitte hier entlang.

 

Herzlich, Ihre Banou!


29.05.2016 Sorry, etwas verspätet ...

Erinnern Sie sich noch? Beim letzten Mal versprach mir mein Frauchen, dass sie mir "morgen" verraten wolle, wie sie auf Laura Albers gekommen ist. Nun ja, das ist zehn Tage her ... Ich kann auch nicht genau sagen, woran es liegt, dass aus "morgen" dann doch "irgendwann mal" geworden ist. Ich würde sagen, Laura Albers ist schuld. Wer sonst? Ich bin ja nur die Assistentin. Entscheidet nicht sie, wann ich online gehen und bloggen darf?

Eben!

Dieses Foto ist übrigens vom letzten Sommer; das haben wir in Holland gemacht. Erschreckend, wie viele weiße Haare seitdem dazu gekommen sind, finden Sie nicht auch?

"Lenk nicht ab", sagt die Chefin zu mir. Ich drehe den Kopf und sehe ihr in die Augen. Was war da noch mal? Achso, ja ... "Also, warum ausgerechnet Laura Albers?"

Sie lächelt. "Das ist ganz einfach. Ich habe zu dem Namen einen Bezug."

"Einen Bezug? Welchen?"

"Nun, Albers ist der Mädchenname meiner Mutter."

"Mädchenname deiner Mutter? Wie seltsam. Was ist das, und hast du auch einen Mädchennamen?"

Sie lacht laut. "Ja, habe ich. Gabriel."

"Gabriel, Albers, Lauriel ...?" Ich kratze mich am Ohr und schüttle mich gründlich.

"Das ist so: Du weißt ja, dass ich verheiratet bin, nicht?"

"Klar." Der Mann war der Erste, der eine Französische Bulldogge wollte. Ein Kenner gewissermaßen.

"Mein Mann heißt mit Nachnamen Lauer."

Mir dämmert was. "Lauer ... Gabriel ...?"

"Ja, daraus haben wir Lauriel gemacht. Das ist mein Autorenname. Bisher."

"Ah, verstehe, und vor der Hochzeit hast du mit Nachnamen Gabriel geheißen?"

Sie nickt. Ich gähne zur Abwechslung mal. Das hilft beim Denken, hatte ich das schon erwähnt?

"Verstehe, verstehe! Und Albers - so hieß deine Mutter, bevor sie geheiratet hat?"

"Genau, jetzt hast du es begriffen. Und nachdem sie geheiratet hatte, wie hieß sie dann mit Nachnamen?" Sie schürzt mal wieder die Lippen und sieht mich (Achtung, Bully-Scherz:) lauernd an.

Ich setze mich aufrecht hin und blicke betont gelangweilt zur Seite, wie auf dem Foto da oben. "Gabriel natürlich."

Frauchen freut sich. "Genau so. Und mir gefällt der Name Albers super gut, ich muss dann immer an meine Oma und an meinen Opa denken, also habe ich den für meine Liebesromane als Pseudonym genommen. Sie sind übrigens alle tot, meine Großeltern und meine Mutter." Sie zuckt die Schultern und seufzt. "Das ist jedenfalls der Bezug."

"Und Laura?", frage ich.

"Ja, und Laura - was meinst du?" Sie wiederholt den Namen mehrmals. "Laura - Laura - Laura ..."

"Alles klar", sage ich, "klingt wie Lauer, bzw. ein bisschen so wie Lauriel."

"Exakt. Und die Initialen bleiben auch die gleichen. L und A."

"Hm", ich lege mich wieder gemütlich in mein Körbchen, "okay. Gebongt."

 

Herzlich, Ihre Banou


19.05.2016 Wer ist Laura Albers?

Wollen Sie verstehen, warum diese Autorin sich einen anderen Namen zugelegt hat?

Ich auch! Also fragte ich mein Frauchen: "Du bist doch Angelika Lauriel, oder nicht? Das sieht man am Foto ..."

"Ja, richtig."

"Und warum dann auf einmal Laura Albers?"

"Hm, das ist eine lange Geschichte."

"Na, dann mal los." Ich machte es mir auf dem Fell gemütlich, das sie für mich immer in die Sonne legt, wenn die mal herein scheint. Was heute der Fall war. Und dann erklärte sie mir, warum sie sich ein Pseudonym zugelegt hat.

 

Die Bücher, die bisher von Angelika Lauriel erschienen sind, gehören bestimmten Genres an: Kinder- bzw. Jugendbuch oder Erwachsenenroman mit Chicklit-Anteil. Chicklit - das bedeutet eine bestimmte Erzählweise in einem manchmal chaotischen Ton. Als Chicklit werden humorvolle Frauenbücher bezeichnet, in denen eine oftmals etwas verpeilte Protagonistin mehr durchs Leben stolpert als geht ... Die beiden Krimikomödien und die Familienromane gehören eindeutig zu dieser Kategorie.

Die Kinder- und Jugendbücher sind nicht in diesem Chicklit-Stil geschrieben, aber sie gehören eben zur Sparte Kinder- bzw. Jugendbuch.

"Soweit verstanden?", fragte Frauchen mich, worauf ich nur ein Gähnen übrig hatte. Hält sie mich vielleicht für minderbemittelt? Sie starrte mich unverwandt an, so wie auf dem Foto, das übrigens "Traumstoff" für sie gemacht hat. Also nickte ich gnädig, und sie fuhr in ihrer Erklärung fort.

Der Roman "Licht über den Reben" ist ein Liebesroman. Er ist nicht in diesem leicht schrägen Chicklit-Tonfall geschrieben. Außerdem erscheint er in der Verlagsgruppe Droemer Knaur im Programm "feelings emotional eBooks". Um zu signalisieren, dass es eine neue Verlagsheimat gibt, hat Angelika Lauriel sich also einen neuen Autorennamen zugelegt.

 

"Außerdem erwarten die Lauriel-Leserinnen Chicklit, Krimikomödie oder eben Kinder- bzw. Jugendbücher von mir. Wenn sie sich nun "Licht über den Reben" kaufen und darin einen, nennen wir es mal klassischen, Liebesroman finden, wundern sie sich vielleicht. Deshalb halte ich es für besser, Angelika Lauriel mit ihren Chicklits und Krimikomödien von Laura Albers mit dem romantischen Liebesroman zu trennen. Es werden sicherlich von beiden noch Bücher folgen."

 

Ich gähnte, um ihr zu signalisieren, dass ich das verstanden hatte. "Weißt du", sagte ich dann mit einem Bully-Grinsen, "mir ist es im Grunde egal, wer meinen Fressnapf füllt. Laura oder Angelika - Hauptsache, ich bekomme, was ich mag."

"Und die Couch?" Sie schmunzelte.

"Die teile ich mit Laura genauso gern wie mit Angelika."

"Na, dann sind wir uns ja einig."

"Und morgen", ich gähnte wieder, weil das Reden mich immer so müde macht, besonders, wenn ich dabei meinen Bauch in die Sonne strecke, "morgen sagst du mir dann, wie du auf Laura Albers gekommen bist, ja?"

"Mach ich." Sie schürzte die Lippen, bekam ihren stieren Blick und wandte sich wieder dem PC-Bildschirm zu.

 

Herzlich, Ihre Banou


10.05.2016 Über die Autorin

Huch!

Nein, ich bin keine Autorin, das können Sie ja sehen. Aber eine Autorenkollegin gab meinem Frauchen einen Tipp. Sie meinte:

"Wenn deine französische Bulldogge beim Schreiben immer in deiner Nähe ist, kannst du sie auch gleich zu deiner Assistentin machen!"

Eine Hündin als Assistentin?, fragte mein Frauchen sich. Ich sah sie nur an, wie auf diesem Foto, und - nun ja, sie hört manchmal, was ich zu ihr sage. Meine Worte waren in diesem Fall: "Ja, klar bin ich deine Assistentin. Wer hält dir immer die Treue und schnarcht beruhigend vor sich hin - natürlich ganz leise -, während du wie eine Wilde in die Tasten haust?"

Da kam sie ins Wanken, weil sie wusste, dass ich Recht hatte. Ich erkannte es daran, wie sie die Lippen schürzte. Das macht sie oft, wenn sie nachdenkt. Sie stützt das Kinn in die Hand, starrt den Bildschirm an und schürzt die Lippen. Oder runzelt die Stirn, rümpft die Nase, beißt die Zähne zusammen. All solche die Dinge, die ihrem Teint nicht gut tun.

"Hm", wieder dieses unvorteilhafte Kneten der Lippen, "jetzt schreibe ich ja sogar Liebesromane, und die werden fast nur von Frauen gelesen."

"Genau!", sagte ich.

"Und DU bist in unserer Familie quasi meine einzige weibliche Verstärkung."

"Genau!", sagte ich.

Und dachte an die drei Jungs und ihren Mann. "Ich bin deine weibliche Verstärkung. Und ich mag Liebesromane."

"Du magst Liebesromane?"

"Sieh mir in die Augen. Kannst du darin außer Liebe und abgrundtiefer Ehrlichkeit noch etwas anderes erkennen?"

"Ja, schon", sagte mein Frauchen.

Ich spitzte die Ohren.

"Eine gewisse Vorliebe für alles, was nach Fleisch schmeckt oder auch nur riecht, einen Haufen gelernter und verstandener Wörter, Lust auf Garten, Wald und Sonne ..." Sie schürzte wieder die Lippen. Damit waren wir uns einig.

Ich, die französische Bulldogge Banou, bin ab jetzt die Assistentin der Autorin L. A., deren Name noch nicht genannt werden darf. Aber bald. Dann gibt es auch mehr Informationen über das sozusagen "erste" Buch von L. A.. Wir erzählen, warum die Liebesromane unter einem anderen Pseudonym erscheinen, und wie es zu diesem Pseudonym gekommen ist.

Und das Cover! Wenn Sie erst das Cover sehen! Und der Titel! Mein Frauchen ist überglücklich darüber, dass der Verlag bei Cover und Titelauswahl genau den gleichen Geschmack hatte wie sie. Der Roman erscheint übrigens beim e-Book-Imprint "feelings" der Verlagsgruppe Droemer Knaur. Man kann es als e-Book oder als Taschenbuch bestellen.

Ach, das ist aufregend. Ich freue mich darauf!

 

Herzlich, Ihre Banou

Bücher

"Küssen auf Französisch" erscheint bald bei dp Digital Publishers
Demnächst gibt es mehr Info.


Licht über den Reben

feelings - emotional eBooks by Droemer Knaur

Erscheinungstermin: 13.07.2016

252 Seiten

€4,99

Auch als Print erhältlich!