Schüssel mit Sprung Berichte/Presse/Rezensionen


Buchpremiere - Bericht

Am Freitag, 19.09.2014, hielt ich meine Premierenlesung aus "Schüssel mit Sprung". Zum ersten Mal in meiner Heimatgemeinde Heusweiler. Erfreulicherweise hatte mich Bürgermeister Thomas Redelberger dazu eingeladen, diese Premiere im Festsaal des Rathauses zu veranstalten.

Scrollen Sie nach unten, um die Bilder zu betrachten.

Es war alles ein bisschen anders als sonst. Zum ersten Mal hatte ich einen weiteren Solisten gewonnen, zum ersten Mal trug ich ein "kleines Schwarzes", zum ersten Mal habe ich mir eine für mich untypische Frisur machen lassen. Und zum ersten Mal trat ich nur zum Spaß mit einer Schiene auf, die man sonst bei Bänderdehnungen und Bänderabriss tragen muss. Hätte ich auf diesen Spaß mal besser verzichtet ...

Aber Schritt für Schritt. Vielleicht erscheint es dem einen oder anderen unwichtig, ob ich ein Kleid getragen und mir die Haare habe extra frisieren lassen. Tja, zu einem Chicklit-Roman passt das eben. Ich wollte, wie ich während der Lesung erklärte, mein eigenes "Accessoire" oder "Utensil" zur Lesung sein, also ein Zubehör, das unmittelbar auf das Buch verweist. Und was soll ich sagen? Es hat sich toll angefühlt, eine ungewöhnliche Frisur zu tragen, es hat sich toll angefühlt, ein Kleid zu tragen ... und die Schiene hat sich zwar nicht toll, aber dafür witzig angefühlt. Mir hat es Spaß gemacht, das Klischee mit Kleid und Frisur, das ich selbst errichtet hatte, mit der unförmigen Schiene wieder zu durchbrechen.

Der Abend ist sehr schön verlaufen. Ich hatte die Musikstücke, die der Kammerchor Collegium Cantorum Saar
vortrug, dirigiert von Chordirktor Wolfgang Hoffmann, auf die Textstücke abgestimmt, die ich las. Für meine Solisten und den Pianisten hatte ich mit Hilfe von Sannes Geschichte eine richtige Choreographie zusammengestellt. Im Buch besucht Sanne mit ihrem Jugendfreund Kai die Oper, und zwar Mozarts "Zauberflöte". Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich mich vor etlichen Monaten freute, als die Sopransolistin unseres Chors, Gertrud Mark, mir verriet, dass sie schon immer von der "Arie der Königin der Nacht" geträumt, sich aber noch nicht herangewagt hatte. Ein ehrgeiziges Projekt, aber mit genug Zeit in Angriff zu nehmen ... durchführbar. Gertrud hat diese schwierige Arie für diesen Abend einstudiert! Und ihr Auftritt war grandios!

Genauso sehr freute ich mich damals, vor etlichen Monaten, als Armin Barbian, unser Tenor, sich auf meine Frage, ob er für die Premiere wohl das eine oder andere Stück aus der Zauberflöte einstudieren wolle, dazu entschloss, genau das zu tun! Armin hatte seine Solo-Premiere mit "Der Vogelfänger bin ich ja", und gemeinsam mit Gertrud führte er das Duett "Bei Männern, welche Liebe fühlen" auf.

Begleitet wurden Chor und Solisten von Thomas Layes, der auch bei meinen vorangegangenen Premieren schon den Flügel spielte. Er umrahmte den Abend zusätzlich mit weiteren Klavierstücken von Bach und Mozart, wovon vor allem die "Ouvertüre" aus der Zauberflöte herauszustreichen wäre.

Damit ist das Wichtigste gesagt. Der Abend hat mir selbst viel Spaß gemacht, und meinen Gästen hat es gut gefallen. So soll es sein!

Ich danke ganz herzlich der Kulturbeauftragten Marion Vogt-Hürstel, mit der ich alle Fragen im Vorfeld klären konnte, dem Bürgermeister Thomas Redelberger, der mir den Abend in diesem Rahmen nicht nur ermöglicht hat, sondern auch den gesamten Abend anwesend war - und der mich sehr professionell zu Beginn dem Publikum vorstellte.
Außerdem danke ich den mitwirkenden Künstlern:
dem Collegium Cantorum Saar unter Leitung von Dr. Wolfgang Hoffmann
Gertrud Mark, Sopran
Armin Barbian, Tenor
Thomas Layes, Flügel

Und zu meiner Freude gab es wenige Tage später einen ausführlichen Bericht in der Saarbrücker Zeitung. Da man nicht ohne weiteres ganze Artikel zitieren oder verlinken darf, hier ein paar Schnipsel, über die ich mich sehr gefreut habe:
"... gekonnt mit ausdrucksstarker Mimik ..."
"[Die Musikanten] ... beeindrucken mit vielstimmigem und solistischem Rahmenprogramm."
"... stimmig choreographierter Abend."
(Saarbrücker Zeitung vom 22.09.2014)


Der Abend sei nun mit ein paar Bildern veranschaulicht, die auch den wunderbaren Saal zeigen.

Begrüßung durch den Bürgermeister Thomas Redelberger
Begrüßung durch den Bürgermeister Thomas Redelberger


Autorin mit Buch und Frisur ;-)
Autorin mit Buch und Frisur ;-)
Collegium Cantorum Saar (halbe Besatzung)
Collegium Cantorum Saar (halbe Besatzung)

Die Schiene ... und noch ganz kurz meine Erkenntnis, dass man mit sowas nicht spielen sollte: Am nächsten Tag knickte ich mit dem Knöchel böse um, und nun trage ich die Schiene nicht mehr nur zum Spaß!

Toller Saal, schöne Stimmung
Toller Saal, schöne Stimmung
Armin Barbian als Papageno
Armin Barbian als Papageno

Duett: Armin Barbian und Gertrud Mark singen "Bei Männern, welche Liebe fühlen"

"Hört, Rachegötter, hört der Mutter Schwur!" - Arie der Königin der Nacht (Gertrud Mark)

Dank an meine Solisten und den Pianisten Thomas Layes!
Dank an meine Solisten und den Pianisten Thomas Layes!

Presse

Saarbrücker Zeitung 26.08.2014

Ein Traum ließ die Ideen fließen

Autorin Angelika Lauriel lässt sich oft von Kleinigkeiten im Alltag inspirieren


Von Nicole Burkhardt, 26.08.2014

Mit „Schüssel mit Sprung” hat Angelika Lauriel im Juni ihr drittes Buch für dieses Jahr veröffentlicht. Die 1967 in Saarbrücken geboren Autorin lebt mit ihrer Familie in Heusweiler. Vor der nächsten Lesung im September hat sie mit uns über ihre Arbeitsweise geplaudert.

Ein Junge fährt mit dem Bus. Er steigt aus und vergisst sein Notizbuch auf dem Sitzplatz. Das Mädchen, das sich als danach auf den Platz setzt, bemerkt das kleine Buch, schlägt es auf und liest. In diesem Moment wacht Angelika Lauriel auf. Es ist der Beginn, die Idee für ihren ersten Roman. Der Traum lässt sie nicht mehr los. Wie könnte es weitergehen? Was steht in dem Buch? Wie ist die Verbindung zwischen den beiden Protagonisten? „Mir wurde vorher oft gesagt, dass ich schön schreibe und doch ein Buch schreiben solle, aber ich hatte nie eine packende Idee“, erklärt Lauriel.

Bis zu diesem Traum. Seitdem hat sie acht Romane geschrieben, Frauenkrimis und Jugendbücher. Im Juni ist ihr drittes Buch in diesem Jahr erschienen „Schüssel mit Sprung“. Angelika Lauriel wirkt angenehm zurückhaltend. Anfangs sitzt sie etwas angespannt mit hochgezogenen Schultern auf ihrem Stuhl im Baumschatten neben der Ludwigskirche. Dennoch redet sie gern über ihre Bücher. Mittlerweile hat sie schon genug Bestätigung von ihren Lesern bekommen und kann sich dieses Selbstbewusstsein auch leisten. Lauriels drei Söhne und ihr Mann haben nie einen ihrer Romane gelesen. Ihr Mann kenne die Bücher aus den Lesungen. Ihre Söhne seien etwas „lesefaul“.

Nachdem sie in Saarbrücken Übersetzen studiert hatte, bekam sie 2010 den Auftrag, zwei deutsch-französische Jugendkrimis zu schreiben. Heute bestimmt das Schreiben neben dem Familienleben ihren Alltag. „Wenn ich, wie letzte Woche, im Urlaub bin und mal zwei Wochen nicht zum Schreiben komme, werde ich unruhig“, sagt die Autorin. Auch die Öffentlichkeitsarbeit lenke sie oft vom Schreiben ab. Facebook, Homepage und E-Mails beantworten gehören eben auch zum Job. Im Saarland habe man es nicht leicht als Schriftstellerin. In anderen Regionen seien die Buchhändler stolz auf „ihre“ Autoren und stellten sie ganz vorne ins Schaufenster. „Hier stehen meine Bücher irgendwo ganz hinten in der lokalen Ecke“, sagt Lauriel bedauernd.

Inspirieren lasse sie sich natürlich auch von ihrem Umfeld: bestimmte Menschen, ihre Charaktereigenschaften, lustige Situationen oder einzelne Sätze. Das macht die Personen in ihren Geschichten authentischer. Die Leser erinnern sich im besten Fall an ähnliche Personen und Situationen. Am liebsten arbeitet Lauriel an ihrem Schreibtisch zuhause. „Manchmal muss ich die Tür abschließen, um ungestört zu sein“, sagt sie und lacht. In ihren Lesungen verbindet Lauriel Literatur, Musik und Schauspiel, sie seien eher ein Event als eine trockene Lesung.

Lesung zu „Schüssel mit Sprung“: 19. September, 19 Uhr, Festsaal Rathaus Heusweiler


Rezensionen

Wie immer, ein paar herausgepickte Rezensionen. Finden Sie alle Rezensionen auf www.amazon.de oder auf www.lovelybooks.de.

 

"Die Geschichte ist so herzerfrischend komisch, chaotisch, selbstironisch und witzig geschrieben, dass man sofort Teil von Sannes kleiner Familie wird ..." (Leserin Carmen Vicari auf amazon)

 

"Glaubhafte authentische Charaktere, der locker leichte Stil und eine Handlung, die humorvoll aufgebaut und wie aus dem Leben gegriffen ist und außerdem Themen wie das Zusammenleben von Jung und Alt sowie den Zusammenhalt der Familie anspricht, haben mich hier unterhalten und überzeugt." (Bloggerin Manja in ihrem Buchblog)


"Der Roman „Schüssel mit Sprung“ unterhält den Leser von Beginn mit Witz und Charme. Ich empfehle diesen Familienroman gerne weiter und würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen." (Leserin "Donauland" auf Lovelybooks)


"Eine wunderbar humorvoll geschriebene Geschichte, die einen mitreißt und amüsante Lesestunden beschert. ... Doch es werden auch ernste Themen angesprochen und es wird einem auf humorvolle Art und Weise vor Augen geführt, dass man einem Menschen eben nur vor den Kopf gucken kann und so manches Schubladendenken noch mal überdacht werden sollte." (Monic Laatzen auf ihrem Blog "Winterteufelchens Traumland")


"Mich hat dieses Buch vollends überzeugt. Lesespaß garantiert!" (Rebecca in ihrem Blog "Always read on the light side of life")